Wie geht meine Website - Site Touren schnell mit amberjack erstellen

December 14th, 2007

Auch wenn simplicity immer an erster Stelle stehen sollte, erreichen viele Dienste irgendwann die Schwelle, wo die Features so reichhaltig sind, dass eine bloße Tabelle als Erklärung nicht mehr ausreicht. Eine elegante Art die Features kurz vorzustellen ist eine Website-Tour. Das kann als Videolösung realisiert werden, mit einem Screencast Flug über die Seite. Oder direkt auf der Seite mit Infoboxen.

Diese Methode hat den Vorteil, dass bei einem Redesign keine Anpassung des Videomaterials vorgenommen werden muss. Außerdem wird ein weitaus authentisches Vorführen der Seite erreicht, da der Nutzer später sich im gleichen Umfeld bewegt.

Eine Open Source Lösung mit der ein solcher Service recht einfach in die Seite integriert werden kann ist Amberjack. Einfach den kleinen Javascript Code einbauen, die Seiten für die Tour bestimmen, Texte schreiben, einbinden und los.


Automatische Schattierung - Schatten für Google Maps Icons erzeugen

December 14th, 2007

Da ja Map-Applikationen mittlerweile im Sekundentakt aus dem Erdboden schiessen und irgendwann der Bedarf an den doch etwas lieblosen Google Pins gedeckt ist, heisst es dann selbst ein Icon für die Google Maps kreieren. Das ist relativ schnell gemacht, einfach ein kleines Icon mit den grundsätzlichen Massen von 20×20 erstellen, als png-24 speichern.

Das Problem tritt erst bei dem Schatten auf, den diese Pin auf Karte werfen, um den sympathischen 3D-Effekt zu erzielen. Eine schnelle Lösung hierfür bietet das Online Tool Shadowmaker. Einfach die Icon Grafik hochladen und schon bekommt man einen passenden Schatten inklusive Einbaucode dazu. Besser geht es nicht.


Flexing the world - Was wird noch aus Flex??

December 5th, 2007

Die Applikationen ziehen ja schon seit einiger Zeit ins Netz. Einfache Textverarbeitungen, Tabellenkalkulationen lassen sich sehr komfortabel mit JavaScript erstellen und bedienen. Der Weg scheint in Richtung Netz als Operating System gehen (auch wenn es noch dauern wird, bis dieses produktiv möglich ist). Dabei bleibt die Frage inwieweit lassen sich anspruchsvolle Applikationen mit den Boardmitteln, wie JavaScript, HTML und CSS abbilden?

Irgendwann in dieser Diskussion kommt wieder die Frage nach Flash auf. Dieses Format hat eigentlich bis heute immer noch ein bescheidenes Nischendasein. Auf Band und Brandseiten gerne verwendet, da sich hier wahnsinnige Animationen gut eignen, im eigentlichen Produktivbetrieb von Portalen ist es eher schwierig zu finden. Ein gelungendes Comeback feiert Flash jedoch im Moment als Videoformat und als Widgetlieferant.

Jedoch könnte sich ein Feld auftun, in dem Flash seine Stärken voll auspielen könnte. Seit einiger Zeit versucht Adobe den professionellen Einsatz von Flash extrem zu pushen. Dieses geschieht in der Hauptsache mit dem Flex-System, ein Framework, dass mit XML und ActionScript das erstellen von Rich Media Applications ermöglicht. Für mehr technischen Hintegrund gibt es hier eine Online Dokumentation und hier die Seite von Adobe zu Flex.

Mit den immer komplexeren Webapplikationen kann nun die Stunde von Flash und Flex schlagen, da sich hiermit in Kombination mit den bisherigen Mitteln, sehr komplexe und intuitive Anwendungen erstallen können.

Beispiele dafür sind der Adobe eigene Textdienst Buzzwords oder auch der noch nicht gelaunchte Präsentationsdienst. Beide zeigen schon, in welche Richtung zukünftige webanwendungen gehen können.


Ich will nicht mehr sozial sein . Die Bedeutung der Communities auf dem Rückzug

December 5th, 2007

Ich bin raus. Kein Myspace nur noch als Musiknewsletter, Facebook nur noch aus
Forschungszwecken und sonst nichts.

Irgendwie kann das Web2.0 user generated
Internet Thema mit einer Schulklasse verglichen werden. Am Anfang ist alles neu und
spannend. Die Themen sind toll. So viele verschiedene Ansichten und dabei der
Glaube, dass hier noch Sachen auftauchen, die man vorher nicht wusste. Dazu ein
wenig das Gefühl bei irgendwas ganz bedeutendem dabei zu sein. Bei vielen
entsteht hier sogar der Eindruck sie würden etwas wichtiges bewegen. In der
letzten Zeit ergaben sich jedoch immer mehr Zweifel. Auf der Suche nach
Reisetipps bewegt sich das Lesen erst einmal durch Beiträge wie „Kopenhagen ist
eine Shoppingstadt“. Ok, wenn ich jetzt die weiteren 150 Beiträge lese, dann
finde ich bestimmt noch etwas relevantes. Spätestens nach einiger Zeit folgt
der Sarkasmus und dann kommen die Kopfschmerzen. Und jetzt ist es so wie in
einer Klasse kurz vor dem Abschluss. Das ganze dumme Gerede der anderen ist
nicht zu ertragen.

Und somit bewege ich mich lieber auf eine wohlige Distanz,
lese journalistisch recherchierte Artikel, treffe mich mit Freunden, deren
Profil ich nicht in 20 Stichworte einteile und schaue hin zum nächsten neuen
Web. Ich habe da auch schon einen Verdacht, was es sein kann… mal sehen ob es
eintrifft.


Und es gibt sie doch …. gDrive soll wo doch kommen

November 27th, 2007

Immer wieder gab es Gerüchte darum, dass es eine Onlinefestplatte von Google geben soll. In der Zwischenzeit gab es zwar einige Hacks, die Gmail in eine Onlinespeicher Ressource verwandelten, aber zufriedenstellend waren diese Lösungen leider nicht. Zusätzlich schien das Thema gDrive wieder vollständig von der Projektliste von Google verschwunden zu sein.

Jetzt gibt es aber wieder ein neues Lebenszeichen. Das Wall street journal berichtet über konkrete Pläne, den Onlinespeicherplatz noch in näher Zeit anzubieten. Wie das konkrete Modell aussehen könnte ist dabei nicht bekannt. Google selbst möchte dieses Thema im Moment nicht kommentieren.


Tiefe Flashwelten

November 20th, 2007

Eine sehr interessante Microsite Kampagne findet sich bei Ikea USA. Hier werden Küchenwelten in beeindruckender Weise dargestellt. Anstatt nur schnöde Bilder zu zeigen, morpht der Besucher durch verschiedene Küchenstilleben (Stilleben im wahrsten Sinne des Wortes). Vor allem empfehle ich den Sprung vom Hausdach.


Eigene Postkarten zu Weihnachten versenden

November 19th, 2007

Individuelle Druckdienste schiessen ja immer mehr aus dem Boden. Alle stehen bereit die massive Kreativität der User auf Offlineprodukte zu bringen. Spreadshirt etabliert die User generierte schreckliche Flockkultur und jeder ist ein Künstler. Aber jeder so wie er will. Ich für meinen Teil bin ja ein Freund von Postkarten. Nicht nur, dass ich wirklich gerne welche schreibe (nein, das ist wirklich so). Ich suche auch liebend gerne welche aus. Mit moo können jetzt eigene Postkarten aus den wahnsinngen Urlaubsbildern gedruckt werden. Für 14,99 EUR gibt es Set von 20 Postkarten. Auch sehr schön sind die kleinen Minicards, die aus den Fotos gedruckt werden können. Einfach mal bei moo vorbeischauen. Es ist ja kein Flexdruck.


No paranoid android - Google ruft zum Entwickeln auf

November 14th, 2007

Vor einigen Wochen wurde es ja schon angedeutet, dass es kein gPhone gibt sondern ein Google OS für das Handy. Jetzt gibt es das SDK für die Entwicklung von Anwendungen zum Download. Und Sergey Brint hat dazu aufgerufen, dass die besten Entwicklungnen mit 10 Mio. Dollar belohnt werden. Also dann Entwickler aller Länder, macht Google zum Weltmakrtführer für Handybetriebssysteme. Achso, wer gerne sehen möchte, wie die Funktionen von Android aussehen. Der kann bei Youtube eine kleine exklusive Produktbetrachtung anschauen.


365 mal in die Augen schauen

November 13th, 2007

Seit Flickr gibt es ja Fotos en Masse im Internet zu sehen. Viele selbsternannte Hobbyfotokünstler werfen sich in den Fotocommunities gegenseitig kräftig Lob für technisch einwandfreie Bilde zu. In dieser gesamten Bildüberflutung erscheinen selten Glanzlichter auf dem Monitor. Daher freut es mich, mal wieder etwas positives hinweisen zu können: 365 Portraits. Dieses Projekt zeigt für jeden Tag ein Portrait eines Menschen, die wunderbar distanziert fotografiert sind.


Annähern an die große Lösung - Webdesign entwicklen

November 12th, 2007

Eine kurze interessante Zusammenfassung von Erfahrung beim Kreieren einer E-Commerce Seite findet sich im Artikel von James Balmain. Balmain arbeitet mit an der Seite webtogs.co.uk, ein Webshop für Outdoor Accessoires. Er beschriebt den schwierigen, aber spannenden Prozess eine Seite zu gestalten, die eine gute Conversion ermöglicht, aber auch verschiedene Zielgruppen gut bedient (hier bei ihm Frauen und Männer). Sehr interessant zu lesen.